Nachtgedanken

Nachtgedanken

Und manchmal, wenn ich nachts wach liege und dich atmen höre, ruhig und tief, weil du die Augen schließen und sofort schlafen kannst. Manchmal, wenn ich dann wach liege und dich so atmen höre, dann fasse ich es nicht, was für ein Glück das ist, du bist. Dann ärgere ich mich, dass ich dich damit aufgezogen hab, mal wieder, mit dem schnellen Einschlafen, nur, weil ich’s ja auch gerne könnte. Aber du weißt ja hoffentlich, denke ich dann, dass das nur Spaß ist und ich ärgere mich, dass ich’s dir nicht häufiger gesagt hab, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen, was du für mich bist und dass zum Mond und zurück – gar keine Distanz ist, im Vergleich. Manchmal möcht ich dich dann wecken und Danke sagen. Aber als ob. Das nur in Ansätzen ausdrücken würde….

2 Kommentare

  1. 9. Februar 2018 / 21:55

    Wenn die Dunkelheit alles warm umhüllt, fühlt sich manchmal so an, als würde die Sekunde, dieser Moment nie enden.
    Danke für diese Gedanken und das warme Gefühl der Nacht, was sie in mir auslösen.

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