Monatsrückblick Oktober ’18 | You better lose yourself in the music

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Auf diesen Tag hab ich gewartet.
Nicht ewig.
Aber lange genug.

leipzig-hauptbahnhof-hbf-sonnenaufgang

Dieser Oktober bedürfte vieler Worte. Aber die passenden hab ich nicht zur Hand. Außer: Grade ist alles ganz schön okay. Also, ich meine: So richtig. So durch und durch. Und das obwohl (oder gerade weil) ich jetzt jeden Morgen 5:30 Uhr aus dem Bett steige.

Gesehen: Die „Lass dich überwachen! PRISM IS A DANCER Show“.
Gelesen: Die ersten Seiten im Buch „Vom Ende der Einsamkeit“, Benedict Wells.
Gehört: Die ZEIT-Podcasts „Die Geschichte hinter der Geschichte“ und „Alles gesagt? Mit Sophie Passmann“. Und, mit einer Playlist auf Spotify, meiner dezenten 90er-Jahre-Trash-Pop-Liebe gefrönt.
Gegessen: Die weltbesten veganen Pancakes – sowas von selfmade und sowas von lecker! Einen Spezial-Vegetarier-Teller im „Socken“. Eine Spinat-Soße, die überraschenderweise äußerst lecker war. Ziemlich viel Minz-Schokolade. Und darüber hinaus darf ich feierlich verkünden: Mein Vitamin-Giotto-Bedarf ist bis 2053 gedeckt!
Getan: In Dresden, Waldheim, Bad Frankenhausen, in Sondershausen und Nordhausen gewesen. Sonnenaufgänge vom Zug aus beobachtet. Mal wieder im Elbsalon gefrühstückt und zwei Mäuse besucht. Zum ersten Mal in meinem Leben gekegelt. Danach beim Billard-Duell gewonnen, Bäm! Im Clara-Park laufen gewesen, zwar nicht schnell und nicht weit. Aber das Motto ist und bleibt:

Der Weg ist das Ziel
und die Zeit ist egal.

Gekauft: Eine Bahncard 100 – when Kindheit-dreams come true! Ein schwarzes Kleid in Dresden. Und Kopfhörer mit Noise Cancelling – für Zugfahrten die wohl beste Investition überhaupt!
Gefreut: Über ein hervorragendes Arbeitszeugnis. Über ein Willkommensgeschenk und viele offene Ohren. Und nicht zuletzt über grüne Postkarten und kleine Gemeinsamkeiten.
Gedacht: Auf diesen Tag hab ich gewartet. Nicht ewig. Aber lange genug. Weil sich an manchen Dingen einfach nichts ändern: Beispielsweise daran, dass der Herbst einfach voller Neuanfänge ist.
Gewünscht: Dass ich schon früher erkannt hätte, dass die Snooze-Taste der Teufel erfunden hat. Und dass es sich ohne sie, so viel besser lebt.
Geklickt: Dieses Video – eventuell in Dauerschleife. Der Anzug von Mika war dabei vielleicht nicht ganz unschuldig.

2 Kommentare

  1. 11. November 2018 / 14:57

    Danke für den schönen Rückblick!
    Ich selber muss ja gestehen, dass ich so gar nicht gerne Bahn fahre.
    Liebe Sonntagsgrüße!

  2. 22. November 2018 / 16:14

    ich meide snooze tasten auch wie der teufel das weihwasser. und ich gratuliere dir zu „gedacht“. das klingt ja wunderschön!

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